FallCan I

FallCan I

Konzeptbeschreibung

Der FallCan I (äußere Struktur einer 330ml Dose) soll ohne die Verwendung eines Fallschirms mit geringstmöglicher Aufprallgeschwindigkeit landen. Messdaten über Höhe und Beschleunigung werden während dem Missionsablauf gesammelt. Das Konzept des FallCan-Teams orientiert sich an dem Fallprinzip des Ahornsamens. Durch das Ausfahren von Bremsklappen mit Anstellwinkel wird die Einheit in Rotation versetzt. Neben dem gewünschten Bremseffekt wird auch eine äußerst stabile Fluglage erzielt.

FallCan 1 ausgeklappt
Professionell gedruckter Prototyp

Aktueller Stand

Nachdem das CAD-Modell fertiggestellt wurde, konnte der erste Prototyp auf einem Heim-3D-Drucker gedruckt werden. Die finale Version des FallCan I wurde von unserem Sponsor Jomatic professionell gedruckt und steht uns nun auch zur Verfügung, sodass wir mit dem ersten Prototypen wichtige Falltests durchführen können.

An dem ersten Prototypen wurde jedoch bereits der Ausklapp-Mechanismus erfolgreich erprobt und auch die Polyesther-Folie zwischen den Stäben fixiert. Seit dem letzten Update wurde im CAD-Modell neben einigen Kleinigkeiten eine „Elektronik-Box“ eingefügt. Diese beinhaltet die gesamte Elektronik und verhindert, dass Komponenten oder Kabel mit dem mechanischen Ausklapp-Mechanismus in Kontakt kommen.

Elektronik-Box in grau

Außerdem ist der FallCan I nun entlang der Längsachse zweigeteilt, wobei die beiden Hälften von Passstiften zusammengehalten werden. Somit kann die Elektronik-Box durch die untere, abschraubbare Klappe herausgenommen werden, während der mechanische Teil einfach durch aufklappen der beiden Hälften erreicht werden kann.

Horizontaler Schnitt durch den FallCan

 

Die Elektronik besteht aus einem Arduino, einem Luftdruck- /Höhenmesser, einem Beschleunigungssensor, einem SD-Karten-Modul, einem Lithium-Polymer-Akku, sowie einer Glühkerze.

Dieser Aufbau wurde ebenfalls getestet und funktioniert wie geplant.