Daedalus in a Can


Das Ziel

Das Daedalus in a Can Projekt wurde für die Teilnahme an der CanSat Challenge konzipiert; Für die Entwicklung war dieser unser roter Faden . Diese Challenge macht es uns zum Ziel, eine Abwurfkapsel in der Größe einer 330ml Getränkedose zu bauen, die die verschiedenen gestellten Aufgaben erfüllen kann und zum Schluss eine sichere Landung ausführt. Hieraus ergeben sich schon viele unserer größten Herausforderungen und Vorgaben. Die eigentlich Aufgabe der diesjährigen Challenge ist es, knapp zusammengefasst, eine größere Datenmenge von einer Bodenstation zu empfangen, diese zu verarbeiten und anschließend wieder zurück zur Bodenstation zu senden. Dabei haben wir zwei Herangehensweisen identifiziert: man maximiert die Datenverarbeitungsrate oder man vergrößert den Sendezeitraum, um so viele Daten wie möglich zu übermitteln.

Das Konzept

Ursprünglich war das geplante Funktionsprinzip unseres CanSats eine passive Stabilisierung in Kombination mit einer aktiven Abbremsung, um die Vorteile beider auszunutzen. Umsetzen wollten wir das so: Ein bewusst unter-dimensionierter Fallschirm würde eine stabilisierende Kraft die den CanSat stets nach oben gerichtet hält liefern; Die bremsende Kraft würde von den an den Seiten ausgeklappten Rotoren stammen.

Dieses Konzept hatte jedoch auch Nachteile, wozu große Entwicklungskosten und ein großer Entwicklungsaufwand zählten. Veränderungen der Teamstruktur veranlassten uns schlussendlich, uns an ein anderes Konzept zu wenden.

Der Leitsatz für unser aktuelles Konzept ist es, die praktischste Lösung zu jeder Anforderung zu finden, auf einer Art und Weise, die die Komplexität gering hält. Somit soll ein Ausgleich zwischen Missionsleistung und Missionssicherheit gefunden werden. Wir glauben das jetzt geschafft zu haben; Unser Fallschirm-gebremster CanSat ist mit allen Werkzeugen ausgerüstet um die Aufgaben abzuarbeiten, wichtige Sensordaten sicher abzuspeichern und zu landen.

Als Herzstück der Elektronik benutzen wir einen Arduino Nano, der mit unseren Sensoren, dem Comm-Link, dem Glühdraht und dem Logspeicher verbunden ist. Wir konnten die Anzahl der Arduinos auf nur einen reduzieren, womit der Aufwand für die Hardware und für die Software nochmals reduziert werden konnte.

Als Herzstück der Elektronik benutzen wir einen Arduino Nano, der mit unseren Sensoren, dem Comm-Link, dem Glühdraht und dem Logspeicher verbunden ist. Wir konnten die Anzahl der Arduinos auf nur einen reduzieren, womit der Aufwand für die Hardware und für die Software nochmals reduziert werden konnte. Für die mechanische Gestaltung griffen wir auf den 3D-Druck als Konstruktionsmethode zurück, was eine Integralbauweise bei manchen Bauteilen ermöglichte.

Die Hauptplatine für unser CanSat

Entwicklungsstand

Stand: 08.05.19

Mit Abschluss aller Reviewphasen, befinden wir uns jetzt nur noch wenigen Tagen vor dem Flugtermin! Das fertige Flugmodell steht bereit, aller Voraussicht nach, wird bald der Start mit der Drohne erfolgen können.

-Das Team Daedalus in a Can