KSat e.V. Newletter 2019

KSat e.V. Newletter 2019

KSat e.V. Jahresbericht 2019

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu und da es wieder ein ereignisreiches, spannendes und auch erfolgreiches Jahr war wollen wir hier zum ersten Mal in einem jährlichen Newletter unsere Projektfortschritte, Ergebnisse und Erlebnisse zusammenfassen.
So haben wir BUBBLE 1 gestartet, sind bei SOURCE weiter fortgeschritten, stehen bei ROACH 2 und BUBBLE 2 kurz vor dem Start, und sind dabei, PAPELL abzuschließen. Nebenbei starten wir in die mittlerweile vierte CanSat Challenge, haben einige Konferenzen besucht und werden auch als Verein immer größer und vernetzter.

Falls ihr dem Verein ein Weihnachtsgeschenk machen wollt, würden wir uns sehr über eine Spende freuen, entweder über unseren neu eingerichteten PayPal-Account oder direkt an:
KSat Stuttgart e.V.
IBAN: DE44 6009 0100 0406 8300 02
Volksbank Stuttgart

Wir wünschen viel Spaß und Freude beim Lesen und eine schöne Weihnachtszeit!

Einführungsveranstaltung 2019

Einführungsveranstaltung 2019

Zum Beginn des Wintersemesters begrüßt die Uni Stuttgart unzählige neue Studierende – eine Gruppe, die KSat mit großer Begeisterung empfängt und einlädt, Teil der Mission zu werden und gemeinsam an Raumfahrtprojekten zu arbeiten.

Zur diesjährigen Einführungsveranstaltung sind knapp 80 Interessierte der Einladung gefolgt und ließen sich die aktuellen Projekte von KSat präsentieren. Neben BUBBLE2, ROACH2 und SOURCE startet eine neue CanSat-Challenge als perfektes Einstiegsprojekt und PAPELL ist noch nicht abgeschlossen und befindet sich gerade in der Auswertungsphase.

Neugierig? Man kann jederzeit bei KSat einsteigen, schreibe uns jederzeit an kontakt@ksat-stuttgart.de oder komm zu einem unserer öffentlichen Treffen!

65. deutsche Luft- und Raumfahrtkongress (DGLR)

65. deutsche Luft- und Raumfahrtkongress (DGLR)

er 65. deutsche Luft- und Raumfahrtkongress ist vorbei und auch KSAT e.V. war mit einem Vortrag dabei. Der Kongress bildet dabei das größte, regelmäßige und innerdeutsche Luft- und Raumfahrttechniksymposium und wird an jährlich wechselnden Orten ausgetragen. Dieses Jahr war der Kongress in der vor allem aus Sicht der Luftfahrt traditionsreichen Stadt Braunschweig angesiedelt.

In den letzten drei Tagen wurden knapp 180 Vorträge zu Themen aus der Luftfahrt, Raumfahrt und maritimen Sicherheit besprochen. In der Kategorie Raumfahrt haben dabei besonders die Themen Space Debris und New Space eine wichtige Rolle gespielt. Der Plenarvortrag zur Blue Dot Mission gehalten vom deutschen Astronauten Alexander Gerst und der Vortrag von Herrn Professor Glassmeier zu den Wissenschaftlichen Abenteuern der Rosettamission waren dabei aus Sicht der Raumfahrtinteressierten die Highlights des Kongresses. Die Vorträge wurden von Referenten mit unterschiedlichstem Hintergrund gehalten. Neben jungen Akademikern, Doktoranten und Professoren waren auch zahlreiche Vertreter der deutschen Industrie und der bekannten Großunternehmen der Luft und Raumfahrt vorhanden und berichteten von aktuellen Forschungsthemen, Projekten und Zukunftsaussichten.

Der Beitrag von KSAT e.V. war ein Vortrag zum Elektroniksystem der MIRKA2 Missionen und dessen Performance auf REXUS 19. Der Vortrag wurde mit Interesse von den etwa 50 Anwesenden verfolgt, gerade weil eine Cubesat-Wiedereintrittskapsel doch ein einzigartiges und recht ungewöhnliches Projekt innerhalb der Cubesat und Nanosatellitencommunity ist. Auch ein Modell der Wiedereintrittskapsel wurde durchgereicht und stieß mitunter auf Verwunderung über die kleinen Dimensionen. Im Anschluss an den Vortrag wurden einige Fragen gestellt und es kam zu kleineren Diskussionen in der dem Vortrag anschließenden Pause. Wir haben uns gefreut dabei sein zu dürfen und hoffen in den kommenden Jahren über weitere spannende Themen berichten zu dürfen.

Die Teilnahme am Kongress wurde dem Referenten durch die Firma TESAT Spacecom ermöglicht. TESAT Spacecom stellt jedes Jahr einen der 17 Nachwuchspreise für junge Akademiker, die durch besondere Leistungen bei ihren Abschlussarbeiten aufgefallen sind. Die Bachelorarbeit zur Entwicklung des Elektroniksystems der MIRKA2 Rückkehrkapsel wurde als eine solche lobenswerte Arbeit erachtet. Gründe waren unter anderem auch, dass die Satellitenkommunikation ein wichtiger Teil der Wiedereintrittsmission ist und sich gut mit der Ausrichtung der Firma TESAT überschneidet. Dem Preisträger wurden der kostenlose Zugang zum Kongress sowie die Publikation eines Papers und der Vortrages im Rahmen des Kongresses ermöglicht. Bei der Preisverleihung konnte sich neben einer schicken Urkunde auch über die dieses Jahr zum ersten Mal verliehene Trophäe namens „TESSA“ gefreut werden.

Space Up

KSat war auf der SpaceUp Stuttgart am 17.07.2016 vertreten. Wir stellten unsere neuen REXUS Projekte TARGET und ROACH vor (siehe Ideenworkshop). Sehr haben wir uns über Fragen der anderen Besucher gefreut, welche uns bei der Entscheidung für eines der beiden Projekte unterstützen werden. KSat selbst wurde von Valentin Starlinger unter dem Titel „Make Space great again“ präsentiert.

Zahlreiche spannende Vorträge wurden gehalten. Neben den Stuttgarter Professoren Stefanos Fasoulas und Reinhold Ewald stellten Vertreter aus Industrie und Forschung, Studenten, Doktoranten und Post-Docs über 20 Themen vor. Dies umfasste so vielseitige Aspekte wie Railguns auf dem Mond, den Nutzen der Raumfahrt in der Landwirtschaft oder die Verwendung von Social Media und Big Data. Interessierte hatten die Möglichkeit, den Sojussimulator der Universität Stuttgart auszuprobieren.

SpaceUp Konferenzen sind Unkonferenzen, also ohne starre Rahmenbedingungen oder hohe formelle Anforderungen. Jeder Besucher wird dazu aufgefordert, sich in irgendeiner Form daran zu beteiligen. Anforderungen an Besucher gibt es keine, alle Interessierten sind eingeladen. Weltweit werden von egagierten Teams SpaceUp organisiert. In Stuttgart fand gestern zum dritten Mal eine SpaceUp statt, laut Organisatorteam dürfen wir uns aber schon auf nächstes Jahr freuen.

Nähere Informationen sind unter http://spaceup.org/near-you/stuttgart/ zu finden.